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Veranstaltungsreihe: „Was ist das für 1 Musik?"

Am 07.01. ist der Auftakt unserer Veranstaltungsreihe „Was ist das für 1 Musik? Diskriminierung und politisches Potenzial in verschiedenen Musikrichtungen“ mit Rap von Daisy Chain, Refpolk und Spezial-K aus Berlin. 
Los geht es mit dem Vortrag von Refpolk und Daisy Chain „Hip Hop, Solidarität und Selbstorganisierung zwischen Deutschland und Griechenland“ oder „Hip hop, solidarity and self-organizing between Germany and Greece“, der auf Englisch gehalten werden wird. Auf Nachfrage kann gern ins Deutsche übersetzt werden.
Nach dem Vortrag wird es ein gemeinsames Konzert von Spezial-K, Daisy Chain und Refpolk geben. Anschließend wird Spezial-K die ganze Nacht gute Musik für euch auflegen.

Inhaltlich wird es im Vortrag um Folgendes gehen:

Hip Hop war als globale Sprache und Jugendkultur schon oft Teil von sozialen Protesten und Aufständen. Daisy Chain und Refpolk sprechen über ihre Erfahrungen als Rap-Artists und politische Aktivist*innen zwischen Griechenland und Deutschland. Was sind die Merkmale von politischem Rap in Griechenland? Welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten gibt es zu politischem Rap in Deutschland? Welche Rolle könnte Rap spielen, wenn es um Solidarität und Selbstorganisierung geht? 
Hip hop as a global language and youth culture has often been part of social protests and uprisings. Daisy Chain and Refpolk will talk about their experiences as rap artists and political activists between Greece and Germany. What are the characteristics of political rap in Greece? What are the differences and similarities to political rap in Germany? What kind of role could rap play when it comes to international solidarity and self-organizing? 

Die Veranstaltungreihe „Was ist das für 1 Musik? Diskriminierung und politisches Potenzial in verschiedenen Musikrichtungen“ wurde vom politischen Bildungsreferat des AStAs initiitert. Musik und Feierkultur gehören zum alltäglichen Leben der meisten Menschen. Gedacht als Spaß und Erholung, entpuppt es sich doch auch immer wieder als das Gegenteil. Ob die Raumstrukturen der Location, die in der Musik transportierten Inhalte oder das Verhalten der Besucher_innen - oft zeigt sich, dass auch die Feierkultur nicht für alle gleichermaßen Spaß bedeutet. Mit dieser Veranstaltungsreihe wollen wir verschiedene Formen der (unterschwelligen) Diskriminierung in unterschiedlichen Musikrichtungen beleuchten und aufzeigen, wie selbstverständlich diese als allgegenwärtig akzeptiert werden. Mit den an die Vorträge anschließenden Liveacts und Partys wollen wir Künstler_innen Raum geben, dem entgegenzuwirken. Dabei sollen neben diskriminierenden Praktiken auch Gegenentwürfe und politische Potenziale von Musik deutlich werden.

Die beiden weiteren Veranstaltungen zu Techno (im Februar) und Punk (im März) werden in nicht allzu ferner Zukunft auf facebook und der AStA Homepage zu finden sein.
Wer zum Vortrag kommt, bekommt einen Stempel für den Rest der Nacht. Eintritt für das Konzert und die Party sind später 5 Euro/ ermäßigt 3 Euro.