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Die Neue Rechte: Hintergründe und Hauptelemente neurechten Denkens

Spätestens seit der Frankfurter Buchmesse 2017 wurde deutlich, dass das Phänomen, welches in Deutschland als "Neue Rechte" bezeichnet wird, viele unterschiedliche Facetten aufweist. Weder handelt es sich ausschließlich um aktivistische Bestrebungen, noch um eine rein parteipolitische Kampagne. Vielmehr scheint sich unter dem Begriff Neue Rechte eine Bewegung formiert zu haben, die in vielen gesellschaftlichen Teilbereichen an Einfluss gewinnt. Die Frankfurter Buchmesse steht nicht nur für diesen Einfluss im Bereich der Publizistik und der Politik, sondern zeigt auch, dass diese Entwicklungen nicht isoliert voneinander stattfinden, sondern sich verschiedene ideologische Formationen miteinander verschränken und gegenseitig ergänzen.

Diese Entwicklungen lassen demnach keine isolierte Kritik zu, sondern verlangen eine Analyse und Darstellung der untschiedlichen Facetten, Hintergründe und Hauptelemente dieser Bewegung. Um dieser Anforderung gerecht zu werden, versucht diese Reihe zunächst einen Überblick über rechte Netzwerke zu geben. Damit soll eine Diskussion unterschiedlicher Perspektiven und Ansätze der Populismusforschung ermöglicht werden. Zudem sollen themenspezifische Aspekte wie etwa "Antigenderismus" und "Antisemitismus" beleuchtet werden. Zum Abschluss der Reihe werden Andreas Speit und Thomas Wagner in einer Podiumsdiskussion die Fallstricke und Perspektiven einer emanzipatorischen Kritik an der Neuen Rechten verhandeln.

 

Hinweis: Auf dieser Veranstaltung wird der AStA der TU Darmstadt von seinem Hausrecht gebrauch machen, um eine Diskussion zu ermöglichen, die frei von einschüchternden und/oder rassistischen, sexistischen und antisemitischen Äußerungen ist.

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