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Heterosexistische Schmierereien treffen unsere Freund*innen aus Marburg

Mit Bestürzung haben wir von den heterosexistischen Schmierereien im Umfeld unserer Freund*innen des Autonomen Frauen und Lesben Referats (AFLR) der Uni Marburg gehört. Am Wochenende vom 17.-19. Januar 2014 wurde nachts an die Außenwand des AFLRs mit roter Sprühfarbe geschrieben: "männlich + weiblich = natürlich!". Wir bekunden Solidarität mit unserem Partner*innenreferat.
Dieser heterosexistische Angriff genau wie der schwulenfeindliche Angriff vor zwei Wochen in Kassel stehen im Hintergrund der öffentlichen Debatte um Homosexualität und queere Themen. Die Petition „Keine Aufklärung unter der Ideologie des Regenbogens“ in Baden-Württemberg hat auch in Darmstadt aus allen Lebensbreichen Unterzeichner*innen gefunden. Diese richtet sich gegen "Homosexualität" als Unterrichtsthema. Das Hitzlsperger-Outing und nicht zuletzt die bevorstehenden Olympischen Spiele in Sotchi in einer extrem schwulenfeindlichen Atmosphäre, lenken die derzeitige Aufmerksamkeit auf LGBT*IQ Themen. Solche Angriffe zeigen laut AFLR, dass Feindschaft zu Schwulen und Lesben immer noch gesellschaftsfähig ist. Daher arbeiten wir daran queeren Themen an unserer Hochschule einen festenPlatz zu geben und für Toleranz und Vielfalt zu werben.
Das Autonome Frauen und Lesben Referat in ihrer Stellungnahme: "Wir verstehen diese Schmierereien nicht als Sachbeschädigung, sondern als einen Akt lesbenfeindlicher Gewalt. Er zeigt, dass wir noch viel zu tun haben. Um unsere grandiosen Sprüher_innen zu zitieren: Gegen den heterosexistischen Normalzustand!" http://aflrmarburg.blogsport.de/2014/01/24/homofeindlicher-angriff-gegen-das-aflr/