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Resolution des Studierendenparlaments vom 20.03.2014

Am Dienstag den 4.3. beschloss die QSL-Kommission des Fachbereichs Gesellschafts- und Geschichtswissenschaften der TU Darmstadt innerhalb weniger Minuten über alle vorliegenden Anträge. Die studentischen Vertreter*innen wurden bei dieser Entscheidung nicht gehört.

Das Studierendenparlament ist verwundert wie eine Kommission in solch kurzer Zeit über die gesamten QSL-Mittel von fast 300.000 € urteilen und die Anträge mit ausreichender Sorgfalt bewerten kann. Deshalb begrüßt das Studierendenparlament die Zusicherung des Dekanats in einer zeitnahen nächsten Sitzung der Kommission das studentische Votum einzuholen und die Anträge ausführlich zu besprechen.

QSL-Mittel dienen der Verbesserung der Lehre und der Studienbedingungen. Wir als Studierendenschaft sind der Ansicht, dass QSL-Mittel nicht zur Finanzierung grundständiger Lehre verwendet werden dürfen, sondern dafür verwendet werden müssen, das Betreuungsverhältnis und die allgemeinen Studienbedingungen an der TU Darmstadt zu verbessern. Anhaltspunkte für diese Verbesserungen bietet unter anderem das Senatspapier "Grundsätze für Studium und Lehre", welches die Qualitätsstandards für Lehre an der TU Darmstadt beschreibt. Deshalb spricht sich das Studierendenparlament dafür aus, dass der Lehrbetrieb allein durch die Grundfinanzierung sichergestellt werden muss und fordert die Universität auf, diesen Misstand, insbesondere in der Fachdidaktik, zu beheben.

Das Studierendenparlament stellt grundsätzlich fest, dass alle Gremien der TU Darmstadt demokratische Prinzipien zu wahren haben und die Einbindung aller Statusgruppen gewährleistet werden muss.

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