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AStA Ringvorlesung

Die Ringvorlesung findet jedes Semester mit einem wechselnden Thema statt.

Weitere Informationen über Veranstaltungen des Referats für politische Bildung im Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) der TU Darmstadt sowie die Ankündigungstexte zu den einzelnen Vorträgen mit Referent_innen-Informationen findet ihr über unsere Facebook-Seite.

 

Hier findet ihr auch den Reader zu den Tagungen im Sommersemester 2017 und im Wintersemester 2017/18.

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Die Ringvorlesung des AStAs der TU Darmstadt, veranstalten am 09.03.2018 eine Tagung, mit dem Titel: "Geschlecht, Differenz und Identität: Zum Verhältnis von Subjektivierung und Gewalt", die sich dem Verhältnis von Geschlecht und Gewalt annehmen soll. Mit diesem Thema schließen wir an die Tagung, "Geschlecht, Differenz und Identität: Materialistischer Feminismus und Subjektkritik“ des letzten Semesters an.

Referatsname: 

Ringvorlesung

David Meier-Arendt

David Meier-Arendt ist seit Oktober 2016 als wissenschaftliche Hilfskraft für die Ringvorlesung des Allgemeinen Studierenden Ausschusses (AStA) der Technischen Universität Darmstadt (TU) zuständig.


In der Legislaturperiode von 2015 bis 2016 war als gewählter Referent für Hochschulpolitik und Soziales im Vorstand des AStAs der TU Darmstadt.

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Der Ringvorlesungsvotrag von Melanie Götz (21.12.16) muss morgen wegen Krankheit leider ausfallen!

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Die Ringvorlesung im Wintersemester 16/17 soll unter dem Titel: "Krise, Flucht und autoritärer Staat – zu den jüngsten Umwälzungen in Europa" auf die aktuellen politischen Entwicklungen Bezug nehmen.  In einer Formulierung, die ein so weites Feld umfasst, stehen sich Ereignisse wie der Brexit, das Erstarken rechtspopulistischer und nationalisticher Bewegungen (AfD, FPÖ, Front National, PEGIDA), die Eurokrise und die "Flüchtlingskrise" direkt  gegenüber.  Von welcher Krise, von welcher politischen Bewegung also ist die Rede? Ist es eine Krise im Sinne der Weltwirtschaft? Ist es eine Krise Europas? Beides ist richtig, und nur die Reflexion auf die jeweils wechselseitig-konstitutiven Momente tragen zu einem besseren Verständnis bei. Denn einerseits ist Kapital (die Weltwirtschaft) als automatisches Subjekt (Marx) weltweit handlungsleitend oder handlungsbestimmend, andererseits wird es flankiert von idealistischen Zusätzen (wie Menschenrechte, Menschenwürde, etc.), die zwar nach universeller Geltung streben, aber oftmals eben diesem automatischen Subjekt des Kapitals (oder des Sachzwangs) geopfert werden. Es ist stets Aufgabe der Kritik diese universelle Geltung einzuforden und Verdinglichungsinteressen oder Verwertungsinteressen hinten anzustellen, in dem auf den dialektischen Zusammenhang beider Momente reflektiert wird. Das ist der politische Gestus der Kritik.

Indifferent bis antiemanzipatorisch: Zum Umgang mit Phänomenen neo-/islamistischer Idenitätspolitik | Melanie Götz

Dass der globalisierte Islamismus mit seinen Unterströmungen hierzulande wie in westlichen
Gesellschaften insgesamt wenig aufklärerischen Einspruch und emanzipatorischen Widerstand
erfährt, kann zu den paradoxerweise gleichermaßen hervorstechenden wie verdrängten
Krisenerscheinungen der kapitalistischen Postmoderne gezählt werden.
Während die islamische Reaktion noch auf der hierzulande zum sinnentleerten Diskursbaustein
reduzierten Dauerrede von einer „bunten und offenen“ Gesellschaft der „Vielfalt“ einigermaßen

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