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Autonome Tutorien

„Es ist der Gedanke, daß das Studium an der Universität nicht bloß bessere wirtschaftliche und gesellschaftliche Möglichkeiten erschließt, nicht bloß eine Karriere verspricht, sondern zur reicheren Entfaltung der menschlichen Anlagen, zu einer angemessenen Erfüllung der eigenen Bestimmung die Gelegenheit bietet.“ – Max Horkheimer

Ein Autonomes Tutorium ist ein Tutorium von Studierenden für Studierende, abseits des vorgeschriebenen Lehrbetriebs. Behandelt werden können wissenschaftliche Themen aus allen Fachbereichen. Autonome Tutorien bieten die Möglichkeit, wissenschaftlichen Neigungen ungezwungen nachzugehen und diese gemeinsam zu vertiefen. Und zwar ohne die Anleitung durch Dozierende und abseits von Bologna-Zwängen. Hierfür möchten wir einen Freiraum schaffen, in dem sich interessierte Studierende zusammenfinden können, die sonst im anonymen Studienalltag nicht zusammengefunden hätten.

Ein Autonomes Tutorium lebt von der Mitgestaltung und Mitarbeit aller Teilnehmenden. Hierbei sind die „Tutor_innen“ keine Dozierenden. Denn es sollte schließlich darum gehen, sich gemeinsam ein wissenschaftliches Thema zu erarbeiten und sich gegenseitig zu bereichern.

Die Autonomen Tutorien möchten weiterhin Räume eröffnen, um neben den verdichteten Studienplänen eine andere Art des Studierens zu fördern. Hierzu bieten wir Euch auch in diesem Semester wieder ein abwechslungsreiches Angebot. Alle Veranstaltungen sind grundsätzlich für Studierende aller Fachbereiche offen. Die Tutorien sind dabei nicht an Lehrveranstaltungen gebunden.

Getragen wird das Projekt von Eurem Allgemeinen Studierendenschuss (AStA). Die Gestaltung der Tutorien hingegen obliegt den Studierenden, die eines anbieten und den Studierenden, die daran teilnehmen. Dabei fungiert der AStA als Koordinator und hält sich  aus allen inhaltlichen Belangen heraus. Ausgesucht werden die Tutorien von einer vom AStA ernannten Auswahlkommission in einem anonymen Bewerbungsverfahren.

Vielleicht planst du dich im kommenden Semester selbst für ein Autonomes Tutorium zu bewerben? Auf unserer Seite zur Ausschreibung erhältst du alle nötigen Informationen.
 

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Trotz aller theoretischen Differenzen unterstellt sowohl Jaques Derrida als auch Giorgio Agamben Kaftkas Text "Vor dem Gesetz" entscheidende Einsichten in die gewaltsame Struktur des modernen Rechts. Dieser These wird im Rahmen des Workshop nachgegangen.

Das neue alternative Vorlesungsverzeichnis ist da!

Ein Autonomes Tutorium ist ein Tutorium von Studierenden für Studierende, abseits des vorgeschriebenen Lehrbetriebs. Behandelt werden können wissenschaftliche Themen aus allen Fachbereichen. Autonome Tutorien bieten die Möglichkeit, wissenschaftlichen Neigungen ungezwungen nachzugehen und diese gemeinsam zu vertiefen. Und zwar ohne die Anleitung durch Dozierende und abseits von Bologna-Zwängen. Hierfür möchten wir einen Freiraum schaffen, in dem sich interessierte Studierende zusammenfinden können, die sonst im anonymen Studienalltag nicht zusammengefunden hätten.

Für das kommende Wintersemester sucht das Projekt Autonome Tutorien des AStA und der Fachschaft 2 erneut Tutor_innen. Wir suchen interessierte Studierende aller Fachbereiche, die sich mit einer bestimmten Thematik des eigenen Faches relativ gut auskennen und hierzu gerne ein Tutorium anbieten möchten. Bewerbungsschluss ist der 25. August.

Ein Workshop von Studierenden für Studierende: Wie sich zeigen lässt, ist das bürgerliche Konkurrenzsubjekt vor allem ein männliches. Männlichkeit ist dabei nicht als etwas unabänderlich Biologisches zu sehen, sondern als etwas gesellschaftlich Konstruiertes. Nicht in dem Sinne, dass es ein rein diskursives Produkt auf der sprachlichen Ebene ist; sondern dass es wesentlich mit den Zwängen und Anforderungen kapitalistischer Produktionsweise zu tun hat, welche nicht umsonst als „Gehäuse der Hörigkeit“ (Max Weber) bezeichnet wird. Da jene Männlichkeit, die auf das bürgerliche Konkurrenzsubjekt zielt, nicht Männlichkeit schlechthin ist, redet man auch gerne von „hegemonialer Männlichkeit“ (R. Connell).

Am 7. Juli findet ein Vortreffen in S1/03/126 um 18 Uhr statt, an dem die Inhalte besprochen und die zu lesenden Texte ausgeteilt werden. Das Blockseminar findet vom 18.-20. Juli statt.

Ein Autonomes Tutorium zum Ein-Geschlecht-Modell nach Thomas Laqueur. Gegenstand des Tutoriums wird die Geschichte des geschlechtlichen Körpers in den medizinischen Diskursen von der Antike bis zur Moderne sein. Anhand der Lektüre von Thomas Laqueurs Arbeit Auf den Leib geschrieben soll die Funktion des Körpers als Repräsentationsmedium der binären Geschlechterordnung dekonstruiert bzw. infrage gestellt werden. Wie Laqueur zeigt, ist dessen sexuelle Ausdifferenzierung in einen männlichen und einen weiblichen Körper nicht naturgegeben, sondern funktional auf die Anforderungen der Kultur ausgerichtet. In diesem Sinne bildet der Körper nicht nur die Grenzen, sondern auch die Geschichte des Politischen ab; beides soll im Tutorium thematisiert werden.

Das neue alternative Vorlesungsverzeichnis ist da!

Ein Autonomes Tutorium ist ein Tutorium von Studierenden für Studierende, abseits des vorgeschriebenen Lehrbetriebs. Behandelt werden können wissenschaftliche Themen aus allen Fachbereichen. Autonome Tutorien bieten die Möglichkeit, wissenschaftlichen Neigungen ungezwungen nachzugehen und diese gemeinsam zu vertiefen. Und zwar ohne die Anleitung durch Dozierende und abseits von Bologna-Zwängen. Hierfür möchten wir einen Freiraum schaffen, in dem sich interessierte Studierende zusammenfinden können, die sonst im anonymen Studienalltag nicht zusammengefunden hätten.

Für das kommende Sommersemester sucht das Projekt Autonome Tutorien des AStA und der Fachschaft 2 erneut Tutor_innen. Wir suchen interessierte Studierende aller Fachbereiche, die sich mit einer bestimmten Thematik des eigenen Faches relativ gut auskennen und hierzu gerne ein Tutorium anbieten möchten. Bewerbungsschluss ist der 7. März.

Queerer Lesekreis meets Autonomes Tutorium (Jessica Benjamin)

In diesem Semester findet ein Autonomes Tutorium zu "Die Liebe zur Macht? Feminismus nach Jessica Benjamin" statt:

„Ich glaube, die psychoanalytische Theorie kann heute jenen Sachverhalt erschließen, den sie früher ungeprüft akzeptierte: die Genese psychischer Strukturen, in denen die eine Person das Subjekt spielt und die andere ihm als Objekt dienen“ (Jessica Benjamin)

Auch das Queer Referat hat sich in seinem wöchentlichen Film- und Lesekreis intensiv mit der Beschäftigung von queeren Themen in der Psychoanalyse beschäftigt (Freud, Lacan, Butler...).

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